{"id":158,"date":"2015-02-03T15:52:55","date_gmt":"2015-02-03T15:52:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xn--wortwrtlich-vfb.eu\/?p=158"},"modified":"2015-02-03T16:17:25","modified_gmt":"2015-02-03T16:17:25","slug":"roter-teufel-mein-leben-zwischen-himmel-und-holle","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.xn--wortwrtlich-vfb.eu\/?p=158","title":{"rendered":"Roter Teufel (Teil 1) \u2013 Mein Leben zwischen Himmel und H\u00f6lle"},"content":{"rendered":"<p><strong><em><a href=\"http:\/\/www.xn--wortwrtlich-vfb.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/RoteTeufel-Anfang2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-160\" src=\"http:\/\/www.xn--wortwrtlich-vfb.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/RoteTeufel-Anfang2-255x300.jpg\" alt=\"RoteTeufel-Anfang2\" width=\"255\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.xn--wortwrtlich-vfb.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/RoteTeufel-Anfang2-255x300.jpg 255w, http:\/\/www.xn--wortwrtlich-vfb.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/RoteTeufel-Anfang2.jpg 270w\" sizes=\"(max-width: 255px) 100vw, 255px\" \/><\/a>Einmal als Skilehrer \u00fcber die Pisten wedeln, bevor weiche Knie und \u00e4hnliche Alterszipperlein den Jugendtraum zunichte machen. Kurz vorm 50. Geburtstag habe ich es gewagt. Nicht irgendwo, sondern dort, wo sich die Besten des wei\u00dfen Sports auf der legend\u00e4ren Streif allj\u00e4hrlich die Kante geben. Im \u00f6sterreichischen Kitzb\u00fchel (Tirol) bei der ber\u00fchmten Skischule der \u201eRoten Teufel\u201c. Ein Erlebnisbericht.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Entscheidung stand innerhalb von Stunden. Katrin begegnete mir an einem grauen und verregneten Novembernachmittag in Berlin mit einem L\u00e4cheln, das von der Gewissheit gespeist war, schon bald wieder das Weite suchen zu k\u00f6nnen. Als Besitzerin einer gut nachgefragten Bungalowanlage auf Ibiza hat sie im Winter regelm\u00e4\u00dfig ihre <em>free season. <\/em>Normalerweise nutzt sie die Zeit, um nach Thailand zu fliegen und sich Gutes zu tun.<\/p>\n<p>Diesmal jedoch \u00fcberraschte sie mit einem Klimawechsel. Bei Kerzenlicht, Lammkeule und Rotwein erz\u00e4hlt sie, dass sie in wenigen Tagen nach \u00d6sterreich abzureisen gedenke, um in Kitzb\u00fchel die 11-t\u00e4gige Anw\u00e4rterpr\u00fcfung zur Skilehrererin bei den <em>Roten Teufeln <\/em>abzulegen. Da schon am n\u00e4chsten Tag Anmeldeschluss ist, bleibt keine Zeit, um abzuw\u00e4gen oder zu hinterfragen. Ganze zehn Tage bleiben mir noch, um die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Meinen kleinen Sohn tr\u00f6sten, Kunden informieren und all \u0301 das, was man vor einer l\u00e4ngeren Alpenmission noch regeln sollte.<\/p>\n<p>Am Samstagmorgen des 5. Dezember besteige ich also &#8211; bepackt wie ein indischer Lastenelefant &#8211; den ICE via M\u00fcnchen, wo mich Katrin sechs Stunden sp\u00e4ter in Empfang nimmt. In ihrem gef\u00fchlten 20 Jahre alten Passat geht es dorthin, wo wir uns seit fr\u00fchester Kindheit am wohlsten f\u00fchlen. In die Berge. Dorthin, wo uns die Lust an der Luft den Atem raubt und wir automatisch tiefer inhalieren, weil wir wissen, dass das hier noch richtig gesund ist.<\/p>\n<p>Kitzb\u00fchel empf\u00e4ngt uns k\u00fchl und mit Schneefall. Im Dunkeln m\u00fcssen wir das uns zugedachte Skilehrerheim in der Schattbergsiedlung finden, die sich ganz in der N\u00e4he der ber\u00fchmten Hahnenkammbahn befinden soll. Nachdem wir zwischenzeitlich tief verschneiten Vorgarten einer gro\u00dfz\u00fcgig angelegten Villa herumgestapft sind, stellen wir alsbald fest, dass sich unsere, etwas bescheidenere Bleibe, auf dem Nachbarsgrund befindet<\/p>\n<p>Miro, ein sympathischer Pole Anfang 30, ist schon vor einer Stunde eingetroffen und scheint sichtlich erleichtert dar\u00fcber zu sein, dass er nicht mehr allein ist. M\u00fcde und mit glanzlosen Augen schauen wir uns die R\u00e4umlichkeiten an. Was wir sehen reicht, um verw\u00f6hnten Zeitgenossen psychologische Betreuung zuzubilligen. Uns wird klar, dass wir den g\u00fcnstigen Unterbringungspreis von 170 Eurotalern f\u00fcr elf Tage mit einem weitgehenden Verzicht auf hygienische Standards bezahlen werden. Auch Katrin, eine Frau zum Pferdestehlen schluckt kurz. Nach einer schnellen <em>Worst Case Analyse <\/em>entscheiden wir uns f\u00fcr das einzige Zweibettzimmer auf der <em>Bel Etage <\/em>mit Balkon, Kleiderschrank und Waschbecken samt Spiegel. Andere trifft es h\u00e4rter. Nach der Devise \u201ewer zu sp\u00e4t kommt, den bestraft sein Lager\u201c, m\u00fcssen sp\u00e4tnachts eintreffende Skilehreraspiranten ihr m\u00fcdes Haupt auf Matratzen ohne Rost im F\u00fcnfbettzimmer betten und aus dem Koffer leben. Nach einem schnellen Bierchen in der ungem\u00fctlichen K\u00fcche kehrt Ruhe ein. Dass es sich dabei um die sprichw\u00f6rtliche Ruhe vor dem Sturm handelt, ahnen wir nicht.<\/p>\n<p>Rudi Sailer Senior, Leiter der Skischule, Bruder des \u00f6sterreichischen Jahrhundertsportlers Toni und selbst ehemaliger Rennl\u00e4ufer und Olympionike, hat sich mit Petrus abgesprochen<\/p>\n<p>und gleich zum Einstand bei seinen <em>Roten Teufeln <\/em>eine Wetterh\u00f6lle zusammen gebraut. Das Thermometer zeigt Minus 17 Grad. Genau die richtige Temperatur um <em>daitschen Anw\u00e4rtern <\/em>Anspruchsdenken, Wehleidigkeit und Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung auszutreiben. Als wir die Gondel der Fleckalmbahn in Kirchberg bei Kitzb\u00fchel verlassen, empf\u00e4ngt uns ein eisiger Schneesturm, dem die Anno 1978 in den Dolomiten erstandene Ostersonnenskijacke nichts entgegen zu setzen vermag. Meine H\u00e4nde stecken in Skihandschuhen, die den Namen nicht verdienen und wenige Zentimeter weiter unten nimmt eine andere Geschichte ihren schmerzhaften Anlauf. Meine guten alten Skischuhe sind mutiert. Oder sind es die F\u00fc\u00dfe, die mir meinen letzten Marathonlauf noch \u00fcbel nehmen? Ich beruhige mich damit, dass es doch immer ein paar Tage braucht, um sich den alpinen Bedingungen anzupassen. Doch das soll ich im Laufe der n\u00e4chsten Tage noch bereuen.<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfwetterlage entsprechend, f\u00e4llt die Begr\u00fc\u00dfung unseres Ausbilders frostig aus. Beppo hei\u00dft der Bilderbuchtiroler, der von nun an \u00fcber Wohl und Wehe unserer Karriere befinden wird. Sein Urteil wird ma\u00dfgeblich dar\u00fcber entscheiden, ob das Dasein auf zwei Brettern, die mir schon immer auch ein zweites Leben bedeutet haben, formidablen neuen Schwung erf\u00e4hrt oder sich in einem einsamen Ziehweg verliert. Ich beruhige mich damit, dass ich zumindest in punkto Ski bestens ausger\u00fcstet bin. Ralf, ein Freund aus Berlin, hat mir seinen Atomic Slalom Carver Ski ausgeliehen. Also einen Ski der Marke, die hierzulande schon aus Lokalpatriotismus gerne gesehen wird. Ein Atomic sollte dann auch f\u00fcnf Wochen sp\u00e4ter die weltber\u00fchmte Abfahrt auf der Streif in Bestzeit attackieren. Allerdings von Schweizerf\u00fc\u00dfen dirigiert, was den T\u00f6chtern und S\u00f6hnen der Alpenrepublik gar nicht gefallen hat. Aber der Reihe nach.<\/p>\n<p>Unser Kurs beginnt mit einer kurzen Demonstration des so genannten <em>Eigenk\u00f6nnens. <\/em>Jeder der insgesamt neun Anw\u00e4rter muss unter den aufmerksamen Augen von Beppo einen m\u00e4\u00dfig geneigten Hang <em>obi <\/em>schwingen. Souver\u00e4n wedele ich die kurze Strecke hinunter. Doch weder Lob noch Kopfnicken. Stattdessen gibt Beppo in wenigen Worten &#8211; merke: der Tiroler an sich fasst sich gerne kurz &#8211; zu verstehen, dass ich <em>\u201ezu weit hinten sitze\u201c <\/em>und <em>\u201esich d\u00f6s nit ausgeht\u201c. <\/em>Auch Katrin, die schon als 3-j\u00e4hrige in St. Anton am Arlberg bei Karl Schranz h\u00f6chstpers\u00f6nlich das Bretterln erlernte, erntet kein Wohlwollen. Mir wird klar, dass wir uns hier im doppelten Sinne warm anziehen m\u00fcssen. Als wir gegen 13 Uhr mit beschlagenen Skibrillen in eine typische Tiroler H\u00fctte hereinpoltern, dauert es, bis sich die verfrorenen Gesichtsz\u00fcge wieder entspannen. Doch kaum ist die <em>Fritatensuppe <\/em>mit Brot ausgel\u00f6ffelt, geht\u2019s schon wieder <em>aussi. <\/em>Wenn man jetzt wenigstens mal 15 Minuten nach Herzenslust <em>Skifoahn <\/em>k\u00f6nnte. Doch daran ist nicht zu denken. Beppo nimmt seine Aufgabe sehr ernst und liebt den theoretischen Vortrag. Wir stehen derweil stocksteif am Hang und frieren<\/p>\n<p>j\u00e4mmerlich. Meine F\u00fc\u00dfe sp\u00fcre ich so wenig wie meine H\u00e4nde. Hinzu kommen deprimierende \u00dcbungen, die wir zuletzt im Alter von sechs Jahren gefahren sind. <em>Schneepflug <\/em>und <em>Kurven <\/em>an einem Hang, der diese Bezeichnung nicht verdient. Nat\u00fcrlich hat das einen tieferen Sinn. Denn je langsamer man f\u00e4hrt, umso schwieriger ist es, dem geforderten <em>alpinen Fahrverhalten <\/em>nachzukommen.<\/p>\n<p>Gegen 15 Uhr entkommen wir endlich der wei\u00dfen H\u00f6lle vom Hahnenkamm. Wenig sp\u00e4ter finden wir uns m\u00fcde und abgek\u00e4mpft in der schmuck- und fensterlosen Allzweckhalle der Gemeinde Kirchberg wieder. Theorie steht auf dem Programm. Materialkunde, Schutz der Umwelt, methodische Grunds\u00e4tze, Erste Hilfe und noch mehr von dem was, ein Skilehrer sp\u00e4ter ahnungslosen Anf\u00e4ngern vermitteln soll. Allein der Geruch von 300 schwitzenden Probanden verschl\u00e4gt einem den Atem. Die Aufnahmef\u00e4higkeit geht gen Null und wir am\u00fcsieren uns \u00fcber diejenigen, die den Strapazen des Tagesnichts mehr entgegen setzen k\u00f6nnen und sitzend eingeschlafen sind.<\/p>\n<p>Zwei Stunden sp\u00e4ter verlassen wir die Halle. Drau\u00dfen ist es dunkel und der Schneefall einem Eisregen gewichen. Also zuerst mal blinde Scheiben frei kratzen. Wir fluchen was das Zeug h\u00e4lt und wollen endlich nach \u201eHause\u201c. Dort angekommen fallen wir todm\u00fcde in unsere Betten. An eine Nachbearbeitung der Theorie ist nicht zu denken. Schlie\u00dflich m\u00fcssen wir um sieben Uhr Morgens wieder raus und brauchen jede Stunde Schlaf.<\/p>\n<p>Die folgende Woche erinnert fatal an den Film \u201eUnd t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft das Murmeltier\u201c. Ein Tag gleicht dem anderen. Zudem wird es immer k\u00e4lter. Der Himmel ist mal grau, mal nebelverhangen und der Wind scheint uns den Wunsch, Skilehrer werden zu wollen, aus dem Hirn blasen zu wollen. Meinen F\u00fc\u00dfen ist trotz teurer Skisocken nicht mehr zu helfen. Sie sind <em>beleidigt <\/em>und lassen mich das bei jedem <em>Schwung <\/em>sp\u00fcren. Notgedrungen wird die knapp bemessene freie Zeit genutzt, um diverse Skischuhe auszuleihen. Doch auch Marken wie <em>Lange <\/em>oder <em>Rossignol <\/em>scheinen nicht f\u00fcr meinen Leisten ausgelegt zu sein. Allein der legend\u00e4re <em>Strolz <\/em>k\u00f6nnte eventuell Linderung verschaffen, aber der Preis schreckt mich ab. Also, Zehen zusammenkneifen, salben, verpflastern und durch. Sind ja nur noch ein paar Tage, denke ich und tr\u00f6ste mich damit, dass ich mich nach bestandener Pr\u00fcfung f\u00fcr die Weihnachtstage nach Berlin absetzen und die F\u00fc\u00dfe hochlegen kann.<\/p>\n<p>Am neunten Tag endlich die Wetterwende. Nach Durchsto\u00dfen der Wolkendecke in der Kabine der Bergbahn empf\u00e4ngt uns oben blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Wenn es auch noch bitter kalt ist. Das schmerzlich vermisste Sonnenlicht entfaltet seine heilende Wirkung. Der Schnee ist nicht l\u00e4nger stumpf. Er glitzert. Hatten wir bisher oft nur<\/p>\n<p>100 Meter Sicht, er\u00f6ffnet sich uns nun erstmalig das grandiose Bergpanorama der Kitzb\u00fchler Alpen. Auch der \u00f6sterreichische Bergk\u00f6nig namens Gro\u00dfglockner l\u00e4sst sich in der Ferne ausmachen. Sogar Beppos Miene hellt auf. Zwar ist er immer noch der Meinung, dass ich beim <em>Kurven <\/em>aussehe, als w\u00fcrde ich <em>\u201ea Handy am Ohr haben\u201c, <\/em>doch immerhin kommt ihm schon mal ein <em>\u201ed\u00f6s geht sich aus\u201c <\/em>\u00fcber die Lippen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich pauke wie alle anderen Theorie auf Teufel komm raus. Noch zwei Tage bis zur Pr\u00fcfung.<\/p>\n<p>Genau einmal sind wir ausgegangen und haben Kitzb\u00fchel bei Nacht erlebt. Als Russen! Katrin \u00fcberrascht uns mit einer erstaunlichen Anzahl von mitgef\u00fchrten Pelzm\u00fctzen. Zusammen mit unserer Festtagsgarderobe werden wir dem Klischee der reichen <em>Biznessmen <\/em>durchaus gerecht. Ein paar pseudorussische Redensarten reichen aus und die Ehrfurcht der hiesigen Gastronomie wird uns ad hoc zuteil. Nat\u00fcrlich wundert man sich anfangs \u00fcber unsere Getr\u00e4nkew\u00fcnsche, aber wahrscheinlich denken sich die Herren der Edelsch\u00e4nken, dass <em>die Russ <\/em>halt einmal <em>low profile <\/em>unterwegs sind. Sp\u00e4testens im <em>F\u00fcnferl <\/em>ist eh \u0301 nicht mehr auszumachen, zu wem welche Magnumflasche geh\u00f6rt. Wir lassen uns vom alkoholisierten Frohsinn anstecken und schunkeln zu Alpenevergreens wie <em>Skifoahn, Heim nach Rosenheim und Speedy Gonzales.<\/em><\/p>\n<p>Das Lokal ist proppenvoll und selbst, wenn man umfallen wollte, w\u00fcrde der Platz daf\u00fcr nicht ausreichen. Dank Katrin, die wie eine russische Zarin auftritt, haben wir schnell einen lebensfrohen beleibten Sponsor gewonnen, der uns frei h\u00e4lt. Gegen 4 Uhr in der Fr\u00fche kehren wir in zur\u00fcck. Der Tag danach macht uns klar, dass sich Apr\u00e9s Ski und Ausbildung zusammen <em>nit ausgeht. FORTSETZUNG FOLGT AM 10. FEBRUAR 2015 <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einmal als Skilehrer \u00fcber die Pisten wedeln, bevor weiche Knie und \u00e4hnliche Alterszipperlein den Jugendtraum zunichte machen. Kurz vorm 50. Geburtstag habe ich es gewagt. Nicht irgendwo, sondern dort, wo sich die Besten des wei\u00dfen Sports auf der legend\u00e4ren Streif allj\u00e4hrlich die Kante geben. 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